Betreff: Über 100 Einsätze der Rega an zwei Tagen!
Datum: Di., 7. Februar 2006 - 06:58


Zahlreiche Unfälle bei Traumwetter –
Stafettentransporte durch den Nebel

Rega/gb. Die Rega ist am Wochenende vom 4. / 5. Februar zu über 100 Unfällen in die Wintersportgebiete gerufen worden. Die wegen des dichten Hochnebels herrschenden Sichtverhältnisse erlaubten es den Helikopterpiloten nicht immer, Verletzte direkt in die Zielspitäler zu fliegen. In einigen Fällen mussten Patienten an zugänglichen Orten über dem Nebel den Ambulanzen übergeben werden, damit sie auf dem Landweg in die Spitäler gefahren werden konnten.

Wunderschön sieht das Nebelmeer unterhalb den Bergstationen der Wintersportgebiete aus. Dieses zu durchfliegen, ist bei solchen Wetterlagen für die Rega-Helikopter aber nicht immer möglich. Damit Verletzte trotzdem auf die notärztliche Erstversorgung an der Unfallstelle und den Transport an einen Ort, wo sie von einem bodengebundenen Rettungsfahrzeug übernommen werden können zählen dürfen, hat man sich bei der Rega entsprechend vorbereitet. Mehrere Basen, welche bei diesem Wetter unter oder in der Nebeldecke liegen würden, haben ihr Quartier vorübergehend in höhere Lagen verlegt. Wegen des erwarteten Hochbetriebes auf den Pisten, wurde ausserdem für dieses Wochenende ein zusätzlicher Rega-Helikopter in Andermatt stationiert.

Auch für die Alarmzentrale der Rega in Kloten bedeutete diese spezielle Wetterlage Mehraufwand. Die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter mussten ständig umfangreiche Wetterabklärungen vornehmen und, wo nötig, die Lokalitäten für den Umlad mit den Zentralen der bodengebundenen Rettungsdienste abmachen und koordinieren.


Swiss-Sky.ch
Andy Schweighauser
www.swiss-sky.ch

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